Technischer Hochwasserschutz
 

Technischer Hochwasserschutz

 

In Betrieb befinden sich drei Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Löhne, Bustedt und in Bad Salzuflen.

 

HRB Bestand

 

 HRB Löhne
HRB Loehne

 Auslaufbauwerk mit 4 Segmentwehren

 Einstauvolumen V = 2,5 Mio. m³

 Einstaufläche A = 135 ha

 

 

Das HRB Löhne ist eine Anlage mit einem Stauvolumen von rd. 2,5 Mio. m³. Der Hochwasserrückhalt erfolgt durch 4 Segmentwehre, durch die der Abfluss so gedrosselt wird, dass das Hochwasser der Werre bis zur Füllung des Beckens schadlos abgeführt werden kann. Zum Schutz der an das Becken angrenzenden Bebauung wurden Randdeiche von über 5 km Länge errichtet. Zur Sicherung der Binnenvorflut hinter den Deichen werden 3 Schöpfwerke betrieben. Die im Einstaubereich gelegenen Flächen werden zu rd. 2/3 landwirtschaftlich genutzt. Die restlichen Bereiche dienen überwiegend der Naherholung. Die innerhalb des Beckens gelegenen Wasserlaufstrecken von Werre und Else wurden teilweise naturnah gestaltet.

 

 

 

 

 HRB Bustedt
HRB Bustedt

 Einstauvolumen V= bis zu 460.000 m³

 Einstaufläche A = bis zu 34 ha

 

 

 

Beim HRB Bustedt handelt es sich um eine am Brandbach gelegene ungesteuerte Anlage mit einem Einstauvolumen von max. 460.000 m³. Der Einstaubereich wird größtenteils als Naturschutzfläche "Naturschutzgebiet Bustedter Wiesen" genutzt. Die Anlage besitzt zum Schutz angrenzender Bebauung ebenfalls einen Randdeich von rd. 1 km Länge sowie 2 kleinere Schöpfwerke.

 

 

 

 

 

 

 

 HRB Bega

HRB Bega

 Auslaufbauwerk mit 2 Segmentwehren und

 2 Fischbauchklappen

 Einstauvolumen V = 2,5 Mio. m³

 Einstaufläche A = 140 ha

 

 

Das HRB Bega in Bad Salzuflen besitzt ein Stauvolumen von ca. 2,5 Mio. m³. Der Einstau erfolgt durch 2 Segtmentverschlüsse und 2 seitlich angeordnete Fischbauchklappen. Die mess- und regeltechnischen Anlagen wurden Ende 1997 eingebaut. 5 Schöpfwerke sichern die Binnenvorflut.

Mit dem Deichlückenschluss in Hölsen wurde das HRB im Jahr 2010 fertiggestellt.